Die Geschichte Norwegens
Etwa 8000 vor Christus begannen sich die ersten Menschen in Norwegen anzusiedeln. Damals waren es die Jäger und Sammler die in den Norden vorstießen und auch die Möglichkeit des Fischens für sich entdeckten. Etwa 4000 Jahre später begannen sie mit der Züchtung von Vieh und Ackerbau.
Mit Beginn der Eisenzeit entstanden die ersten Stämme. Ab 800 nach Christus begann die Zeit der Wikinger, welche für ihre Brutalität in Europa gefürchtet waren. Der Geschichte nach eroberte Harald Hårfagre Norwegen um 900 nach Christus. Um 1030 endete die Zeit der Wikingerkönige, denn der Erbau des Munkeliv Klosters begründete den Beginn des christlichen Mittelalters. Im Hochmittelalter ab 1130 nahm die Bevölkerung und die Bedeutung der Kirche stetig zu. Diese wurde aber weiterhin vom Königshaus kontrolliert.
Während in Europa der ,,schwarze Tod“ bereits umging, erreichte die Pest Norwegen im Jahr 1349 und dezimierte in den folgenden Jahren etwa ein Drittel der Bevölkerung. 25 Jahre nach der Pest gingen Norwegen und Dänemark auf Grund Heirat der Königshäuser im Jahr 1380 eine Union ein. Durch die Erbfolge der Könige verlor Norwegen 1536 seine Unabhängigkeit und war fortan mit Dänemark und Island vereinigt.
Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung als Vorbild nehmend wurde am 17. Mai 1814 die norwegische Verfassung verabschiedet. Der 17. Mai gilt deswegen heute als Feiertag. Im selben Jahr ging das Land mit Schweden eine Union ein, welche erst 1915 aufgelöst wurde. Denn 1915 erklärte sich Norwegen für unabhängig. Gleichzeitig wurde Haakon VII neuer König.
Nach Einführung des Frauenwahlrechts und der Besetzung der Deutschen im 2. Weltkrieg wurden 1970 Öl und Gasvorkommen entdeckt von welchen sich bis heute die norwegische Wirtschaft nährt.
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