Sitten und Bräuche in Norwegen
In Norwegen ist es, wie in den meisten skandinavischen Ländern, Brauch gebührend Weihnachten zu feiern. Zur Weihnachtszeit sind die Straßen von Lichterketten gesäumt. Vor den Häusern zünden die Bewohner Kerzen an und warten gespannt auf die Feier. Zur Weihnachtszeit in Norwegen gehört das sogenannte ,,Julbord“ , ein von Restaurants angebotenes Weihnachtsbuffet, dazu wie selbstgebrautes Bier.
Während viele in Deutschland lebende Familien auch den einen oder anderen Kuchen oder Keks backen, sollen es in Norwegen laut Brauch sieben Sorten sein. Damit der Schutz des Hauses und der Familie gesichert ist, wird traditionell eine Schüssel Brei für ,,Hisse“ vor das Haus oder in die Scheune gestellt. Er ist eine Art Heinzelmännchen und Schutzengel. Um die Wartezeit für die Kinder bis zur Bescherung zu verkürzen verstecken die Norweger eine Mandel in die mittags gekochte Reisspeise. Wer die Mandel findet bekommt ein Marzipanschweinchen. Überhaupt ist es Brauch an Weihnachten reichlich zu speisen. Und obwohl Weihnachten ein christliches Fest ist, entstanden die meisten der Bräuche in der Zeit von heidnischen Opferfesten. Von ihnen kommt auch der Brauch sich gegenseitig zu beschenken. Das wurde von den Christen übernommen.
Doch auch wenn es nicht weihnachtet gibt es einiges an Sitten und Bräuchen in Norwegen. Tugenden wie Höflichkeit und Respekt gehören zu den Sitten der Norweger. Man braucht eigentlich gar keine Straßenschilder welche auf spielende Kinder hinweisen, denn es ist eine Selbstverständlichkeit langsam zu fahren wenn Kinder in der Nähe sind. Ebenso, dass man sich nicht in Gespräche einmischt wenn man sich eben erst hinzugesellt hat. Auch ist es Sitte bei Einladungen, der Hausfrau eine kleine Aufmerksamkeit mitzubringen und vor dem Eintritt die Schuhe auszuziehen.
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Tags: Bräuche, Sitten, Weihnachten












06. Oktober 2009 at 09:38
mann hätte noch andere bräuche also von anderen festen veröfentlichen können!!!
trotzdem danke^^